Aus der BaZ vom 23.Oktober 1996

 

Aufgespürt: Die "Alpengroupies" sind keine Paragraphenreiter


Abenteurer auf eigene Kosten


Brislach.
Protokolle, Präsidenten, Statuten, Paragraphen, Haupt- und Generalversammlungen, Passiv- Aktiv- und Ehrenmitglieder- für zahlreiche junge Leute bedeutet dieses Vokabular aus der Vereinsterminologie je länger je mehr ein rotes Tuch. Und viele kehren diesen Reizwörtern, und mit ihnen auch der Sache an sich, also dem Vereinsleben, explizit den Rücken zu und suchen nach eigenen, neuen Formen, um gemeinsame Interessen zu pflegen. Einer, der mit wachsendem Erfolg vielen Gesinnungsgenossen eine Alternative zur Mitgliedschaft in einem Verein bietet, ist Georg Grolimund (33), genannt «Gago», der seit genau zehn Jahren dem SAC (Schweizerischer Alpenclub) die Mitglieder abspenstig macht. «Alpengroupies» nennt sich die lockere Gruppierung Wander- und Kletterlustiger aus dem Laufental und dem Schwarzbubenland, die ohne jegliche Bürokratie, auch ohne Mitgliederbeiträge, auskommt.

«Nichts gegen den SAC», präzisiert Grolimund seine Einstellung, «ich bin selber dabei. Doch für unseren kollegialen Klub kommt eine konstituierte Vereinsform nicht in Frage. Die papierenen, trockenen Pflichten, die ein Verein mit sich bringt, würden uns den Atem und den Schwung nehmen. Wir bevorzugen die spontane Art, unser Hobby zu leben ohne lästige Versammlungspflichten.

Versammeln tun sich die «Alpengroupies» dennoch; regelmässig zwei Tage vor einer anspruchsvollen Tour ins Hochgebirge findet eine Tourenbesprechung statt. Ziel einer Tour sei nicht die optimale Leistungssteigerung, hält Grolimund fest. Die obersten Grundsätze der «Alpengroupies» seien: Kameradschaft, Freude an der Naturund Gemütlichkeit. «Ohne meinen Vater, der heute 78 ist, gäbe es die Alpengroupies nicht», erzählt «Gago». Sein Vater habe ihn schon als Kind aufs Wildhorn mitgenommen, und so sei seine Liebe zu den Bergen gewachsen. Später nahm «Gago» beim SAC Eiskurse, was ihn dazu befähigte, Gruppen über Gletscherspalten und auf Gipfel zu führen.

Vor zehn Jahren fand, wieder auf dem Wildhorn, eine denkwürdige Versammlung statt: «Mit einer Gruppe von sieben Kollegen gründete ich damals die <Alpengroupies>, die mittlerweille auf etwa 45 Leute angewachsen sind. »Werbung hätten sie nie gemacht, es sei einfach immer einer zum anderen gekommen, und so solle es auch künftig bleiben. «Wir streben nicht nach Quantität>, meint Grolimund, «wichtiger ist, dass wir zusammenpassen.» Acht Jahre alt ist der jüngste «Alpengroupie», über 70 der älteste. Die Auswahl von acht Touren pro Jahr bietet sowohl für rüstige Wanderer als auchfür anspruchsvollle Sportler das Richtige. Beim River Rafting, auf Ski- oder Höhlentouren kommen gar Draufgänger auf ihre Kosten. Für dieses Jahr ist die Saison der «Alpengroupies» jedoch zu Ende. Als nächstes wird erst einmal kräftig gefeiert: in der Skihütte Beinwil findet Ende November die Jubiläumsfeier zu Ehren der ersten Dekade statt.

Lisa Stocker

 

Aus dem "Anzeiger" im November 1996

 

 

WEITERE ZEITUNGSBERICHTE 2003:

 

Aus der BaZ vom 20.Mai 2003



Als «Alpengroupie» auf den Gipfel


Touren auf das Wildhorn, den Aletschgletscher oder das Doldenhorn organisiert der Erschwiler Georg Grolimund für seinen alternativen Alpenclub, die «Alpengroupies». Bereits ist ein Buch in Vorbereitung.


Schwarzbuben-Bergführer: «Alpengroupie»-Gipfelstürmer Georg Grolimund auf der Eiger-Spitze. Demnächst plant er eine Mont-Blanc-Tour. Foto zVg


Erschwil. Wenn in den nächsten Tagen die Jubiläums-Live-Besteigung des Mount Everest durch ein Team des Schweizer Fernsehens über die Mattscheibe flimmert, wird Georg Grolimund garantiert jeden Schritt aufmerksam verfolgen – sei es auch nur, um sich mental bereits ein bisschen auf seine eigene Bergtour im September einzustimmen. Dann nämlich will er den Mont-Blanc bezwingen. Jetzt joggt er sich in Form. «Der grösste Gipfel der Alpen ist nicht zu unterschätzen», sagt er.

Er wirds wissen: An Praxis im Fels mangelt es dem passionierten Bergsteiger nämlich nicht. Seit er im zarten Alter von 13 Jahren mit Eltern und Schwester das Wildhorn als ersten Dreitausender bestieg, erkletterte sich Georg Grolimund 30 Viertausender und unternahm mehr als 130 Bergtouren – unter anderem auch in Nepal, beim Mount Everest. Und weil er nachgerade auch ein sehr geselliger Mensch ist, organisierte er die Touren auf Wildhorn, Doldenhorn und Mönch, auf den Aletschgletscher, die Schynige Platte oder das Breithorn gleich für Freunde und Bekannte mit. «Ich bin vielleicht schon ein Organisationstalent», sagt er von sich, «ich mache das einfach gern.»

Freude an der Natur

Ganz gern springt er offensichtlich auch an Bungee-Seilen in die Tiefe, stürzt sich mit einem Fallschirm am Rücken aus Flugzeugen und wirbelt in Gummibooten auf reissenden Flüssen talwärts. Und immer sitzen Gleichgesinnte mit ihm in Boot und Gondel, stossen mit ihm auf den Gipfeln ihre Zinnbecher zusammen und stehen ohne zu murren um drei Uhr morgens in Berghütten auf, um einen anstrengenden Aufstieg unter die Füsse zu nehmen. Rund 100 Personen unternehmen so jährlich insgesamt acht Touren und das seit 1986. Georg Grolimund legt Daten fest, erstellt und verschickt Tourenprogramme, bucht Berghütten und Tourenführer, reserviert Zugtickets und fasst alles in einem abschliessenden Tourenbericht zusammen – das alles tut er rund fünf Stunden pro Woche. Dazu kommen die Tourenfotos, die mittlerweile 121 Alben füllen und seit kurzem digital verwaltet werden. «Alpengroupies» nennt er die Vereinigung von Kletter- und Wanderbegeisterten liebevoll, den eigens kreierten Schriftzug mit Signet ist nicht nur auf T-Shirts verewigt, sondern prangt sogar auf Grolimunds Oberarm – eintätowiert.

Die «Alpengroupies» sind aber weder Verein noch Reisebüro. Geld verdienen nämlich will der Rangiergruppenleiter bei den SBB mit seiner Leidenschaft keines. «Freude an der Natur, Kameradschaft und kein Stress», sagt der Alpengroupies-Manager über die Leitsätze für ihn und seine Gleichgesinnten. Der alternative Alpenclub umfasst mittlerweile rund 140 Mitglieder, 40 Personen bilden den harten Kern. «Jeder darf mitkommen», betont Georg Grolimund, «aber ich will keine Werbung machen und von Mitgliedern überschwemmt werden.»

Alpengroupie-Buch kommt

Seine Erlebnisse mit den «Alpengroupies» will der Schwarzbuben-Bergführer jetzt in einem Buch zusammenfassen. Zehn Bände dick sind die Tourenberichte seit der Gründung der Groupies mittlerweile – bereits verhandelt Georg Grolimund mit einem Druckunternehmen und sucht nach einem Sponsor. «Die Berge sind ein wesentlicher Teil meines Lebens. Ich bin wohl ein Abenteurer», sagt der Aktiv- sportler und wünscht sich auf den dieses Jahr anstehenden vierzigsten Geburtstag ein Gipfelweinchen auf dem Kilimanjaro. Er will eben – buchstäblich – hoch hinaus. Für die nötige Bodenhaftung sorgt aber neben Ehefrau Iris, Alpengroupie-Mitglied und Mit-Managerin der ersten Stunde, seit 16 Monaten vor allem Töchterchen Bianca. «Jetzt lasse ichs etwas ruhiger angehen», sagt Georg Grolimund. Allerdings: auf dem Alpengroupie-Programm für 2004 steht bereits «Kinderklettern».

Esther Ugolini


http://www.alpengroupies.ch

 

2003 National Zeitung und Basler Nachrichten



Aus der Basellandschaftlichen Zeitung ( BZ ) vom
27. Mai 2003


Ein kleines Trekker - Paradies

OUTDOOR ( III ) / Für Trekker hat jede Landschaft ihren ganz eigenen Reiz. Der Erschwiler Georg Grolimund war schon auf dem "Everest - Trek" - und schwärmt trotzdem noch vom Schwarzbubenland.


Von Peter Walthard

ERSCHWIL. Georg Grolimund sieht man die unzähligen Touren, die er schon gemacht hat, an. Sein Gesicht ist wettergegerbt und braungebrannt, die Augen schimmern hell und schweifen immer wieder in die Ferne. Sich draussen zu bewegen ist seine grosse Leidenschaft. Die grandiosen Gebirgslandschaften der Welt faszinieren ihn immer wieder aufs Neue.

Unzählige Male war der erfahrene Trekker in den Hochalpen unterwegs, in Nepal wanderte er auf dem "Everest - Trek" bis an den Fuss des höchsten Berges der Welt, wo schon die Talböden höher als die extremsten Gipfel der Alpen liegen. Grolimund`s Augen leuchten, wenn er von seinem grössten Trek erzählt. Aber so grossartig die Bergriesen des Himalayas und die legendären Gipfel der Alpen auch sein mögen ? Grolimund kommt immer gern zurück nach Erschwil.

Grolimund: "Langweilig wird es im Schwarzbubenland nie"

"Es gibt hier einfach traumhafte Landschaften", schwärmt er. Für ihn ist das Schwarzbubenland ein kleines Trekkerparadies. Wenn es hier auch keine Schneeberge gebe, so biete der Jura mit seinen steilen Kalkfelsen, den unglaublich grünen Wäldern und den geheimnisvollen Höhlen dem Trekker immer wieder neue Seiten. "Langweilig wird es hier nie", meint er.

Seit Jahren leitet Grolimund einen Trekking - und Bergsteigerclub, Auf dem Programm stehen neben Touren in den Alpen und Events wie Canyonning oder Bungee - Jumping auch immer wieder Wanderungen im Jura. Dieser habe auch den Vorteil, dass man zu jeder Jahreszeit und bei jeder Witterung unterwegs sein könne. Es gebe kaum etwas Schöneres, als im Winter auf der verschneiten Hohen Winde den Sonnenuntergang und das ferne Alpenglühen zu geniessen, schwärmt er.

Besonders für Familien und Anfänger sei der Jura ein ideales Trekkinggebiet. Fast überall biete sich Gelegenheit, ein Feuer zu machen und Würste zu braten. "Das gehört für mich einfach zu einer Jurawanderung", meint Grolimund.

Eine seiner liebsten Touren ist die "Suurchrutwanderig", die ihn jeden Winter von Beinwil ins Bergrestaurant Rotlachen führt. Gut sieben Stunden dauert der Marsch über die Rotmatt ins Guldental und über den Erzberg und die Hohe Winde zurück ins Schwarzbubenland. Eine Schlachtplatte schmecke nie so gut wie nach einer Wanderung im Schneetreiben, ist der Tourenleiter überzeugt.
Um mit Trekking anzufangen, brauche es eigentlich nicht viel, erklärt Grolimund. Wichtig seien vor allem gute, stabile Lederschuhe und eine dichte Regenjacke. Auch eine Notapotheke gehöre in den Rucksack. "Ich selbst habe meistens auch einen Zinnbecher und einen Schluck Wein dabei", verrät er. Als erfahrener Trekker ist er sich aber schwerere Rucksäcke gewohnt: Auf seinen Touren in den Alpen schleppt er jeweils bis zu 25 Kilo.

In einer Serie widmet sich die bz den Outdoor - Sportarten im Schwarzbubenland. Nächste Woche: Running.


Trekking heisst eigentlich "Latschen"

Den Begriff "Trekking" könnte man in etwa mit "latschen" übersetzen. Bergsteiger im Himalaya, dem Hindukusch oder den Anden bezeichneten damit die langen Anmärsche bis an den Fuss ihres Wunschberges. Als sich immer mehr Nicht?Alpinisten für die unerschlossenen Gebirgslandschaften in fremden Kontinenten begeisterten, wurde Trekking zu einer eigenen Sportart. Anfangs sprach man nur bei mehrtägigen Zelttouren ausserhalb Europas von Trekking. Heute versteht man darunter aber Wanderungen aller Schwierigkeitsgrade: vom anstrengenden Marsch im Jura bis zur Gletschertour auf 4000 Metern Höhe. (vvap)

 

WEITERE ZEITUNGSBERICHTE 2004:


Aus dem Wochenblatt ( Anzeiger ) für das Schwarzbubenland und das Laufental vom 29. Juli 2004

 

Groupies der Alpen


Besteigung des Mont Blanc, Höhlenwanderungen oder Fallschirmspringen - die Touren der Alpengroupies sind sehr vielfältig.

Schon seit 18 Jahren organisiert Georg Grolimund unter dem Namen "Alpengroupies" Bergtouren und weitere Aktivitäten in der Natur. Zu seinem Club zählen inzwischen 160 Mitglieder.

Bergtouren, Höhlenwanderungen, Fallschirmspringen, Riverrafting - rund acht Touren organisiert und leitet Georg Grolimund im Jahr. Seine Leidenschaft für die Berge begann schon früh. Mit seinen Eltern und seiner Schwester unternahm er in seiner Kindheit viele Wanderungen und Ausflüge. Mit 13 Jahren bestieg er den ersten Dreitausender, das Wildhorn. Mit 17 Jahren begann er dann selber Touren für Freunde zu organisieren und zu leiten. 1988 entstand der Name "Alpengroupies". Ein Signet wurde kreiert und T-Shirts gedruckt. Die Anzahl von sieben hat sich in den Jahren zu 160 Mitglieder vervielfacht. Als Verein sieht Grolimund die "Alpengroupies" nicht. Es gibt keine Statuten und auch keinen Jahresbeitrag. Pro Tour zahlen die angemeldeten Personen nebst den Unkosten einen kleinen Betrag von zehn Franken. Verdienen will Grolimund mit seinen Touren nichts. "Kameradschaft, Freude an der Natur und Geselligkeit sind mir wichtig", meint Grolimund. Mitkommen darf jeder, doch er sucht nicht bewusst nach neuen Mitgliedern.

Bergsteigen und Fallschirmspringen

Ein Höhepunkt der Alpengroupies war letzten September die dreitägige Expedition auf den Mont Blanc. Gago, wie Grolimund von seinen Freunden genannt wird, bestieg zusammen mit zwei Männern, zwei Frauen und dem Führer Stephan Tüscher den mit 4810 Metern über Meer höchsten Berg der Westalpen. Der steile Aufstieg, Höhenstürme und die Kälte von minus 15 Grad Celsius machte den "Groupies" zu schaffen. Bei der Vallohütte auf 4362 Metern über Meer kehrten drei der Gruppe mit dem Bergführer um und nur Dieter Hunziker und Gago wagten den Aufstieg auf den Gipfel. Stolz erzählt Grolimund von dem überwältigenden Erlebnis, als sie schliesslich den Gipfel bei minus 25 Grad Celsius erreichten. Zwei Jahre hatte er für diese Tour geplant und nun hatte er das Ziel endlich erreicht.

Im Juli bezwang Grolimund seinen 34. Viertausender. Acht Personen führte er auf das Lagginhorn. Doch der begeisterte Bergsteiger bietet seinen Groupies nicht nur Hochtouren an. Im Juni organisierte er ein Sky Diving. Zu fünft begaben sie sich nach Lauterbrunnen. Mit der Truppe der Sky Dive X Dream flogen sie mit einem Helikopter auf 3800 Meter über Meer und genossen im Tandemsprung 40 Sekunden freien Fall. Neu im Programm befindet sich ein Kinderklettern. Beliebt sind die jährlich stattfindende Suurchruttour, eine Wanderung von Rotlachen auf die Hohe Winde mit Berner Platte als Mahlzeit und die Weintour. Am Ende des Jahres findet ein grosses Fest statt. Wer 15 Touren mitgemacht hat, bekommt als Belohnung von Gago einen Zinnbecher überreicht. Im Rucksack von Grolimund ist der Zinnbecher und eine Flasche Wein immer dabei, denn dass auf dem Berggipfel angestossen wird, gehört einfach dazu. Doch der Erschwiler betont, Sicherheit und Konzentration sei ihm sehr wichtig. In den 18 Jahren ereignete sich erst einmal ein kleiner Unfall.

Ein Buch zum 20-jährigen Jubiläum

Der Vater einer zweieinhalbjährigen Tochter pflegt viele Hobbies. Nebst dem Bergsteigen, Musizieren und Astronomie gehören auch das Fotografieren und Schreiben zu seinen Freizeitbeschäftigungen. 1050 Bilder sind auf seiner Website, www.alpengroupies.ch, archiviert. "Unter dem Titel ‹Impressionen Schwarzbubenland› sind 60 Fotos unserer schönen Gegend zu sehen", erzählt der Rangiergruppenleiter der SBB. Wie sein Vater schreibt er in einem ausführlichen Bericht seine Erlebnisse und Eindrücke nach jeder Tour auf. Mittlerweile ist er beim 10. Tourenbuch angelangt. Seit dem Jahr 2001 ist er dran, die schönsten Erlebnisse in einem Buch festzuhalten. Bis jetzt hat er bereits 130 Seiten geschrieben. Er möchte das Buch zum 20-jährigen Jubiläum im Jahre 2006 herausgeben. "Ich schreibe dieses Buch, um bei mir und meinen Freunden Erinnerungen zu wecken, um von Erlebnissen zu träumen, zurück zu denken oder einfach zu schmunzeln", erzählt er. Im Moment sucht er noch einen Sponsor. Ebenso möchte er auf seiner Homepage eine Seite einrichten, auf der man das Buch für 30 Franken bereits reservieren kann. Das würde ihm finanzielle Sicherheit geben, denn er rechnet mit Kosten um die 3500 Franken.
Aufhören mit seinen Alpengroupies möchte das Organisationstalent noch lange nicht. Zu seinen schönsten Erlebnissen zählt er die Gletschertouren. Sein grösstes Ziel wäre, irgend einmal den Kilimandscharo zu besteigen.

Gaby Walther


Zufrieden posieren die neun Alpengroupies für das Foto am Lagginhorn, welches sie am 11. Juli 2004 auf ihrer Hochtour erklommen hatten.

Georg Grolimund und Dieter Hunziker auf dem höchsten Berg der Westalpen, dem Mont Blanc. 14. September 2003

Für den Tandemsprung flogen die Alpengroupies mit dem Helikopter auf 3800 Meter über Meer. 27. Juni 2004



Georg Grolimund ist der Gründer und Organisator der Alpengroupies. 7. Februar 2004


WEITERE ZEITUNGSBERICHTE 2006:



Erschienen am 16. November 2006 im Jahr - und Heimatbuch
"Dr Schwarzbueb" 2007

Inhalt

u. a.

Georg Grolimund 20 Jahre Alpengroupies Seite 80/81


Von Ulla Fringeli

Wussten Sie, liebe Leser und Leserinnen, dass die "Alpengroupies" seit 20 Jahren von hier aus die Berge der Welt "erobern"!?


20 Jahre Alpengroupies


Georg Grolimund / Ulla Fringeli

Teilnehmer aus dem Schwarzbubenland an Expeditionen weitab in höchste Gebirge sind doch nicht so selten wie wir annahmen ( Hans Studer, SB 06 "Schwarzbubengipfelstürmer" ). Die heimatlichen Kletterwände - etwa im Pelzmühletal -, die Wanderpfande, die sich hierzulande durch Berg und Tal schlängeln, zum Teil steil hoch und steil herab sind offensichtlich eine genutzte Herausforderung, Trainingsmöglichkeit und Anregung für weitere Unternehmungen. So ist Georg Grolimund aus Erschwil schon seit 20 Jahren mit Kletter - und Wanderfreunden unterwegs.


Die "Alpengroupies" sind eine lockere Gruppierung, die vor 20 Jahren von Georg Grolimund aus Erschwil SO gegründet wurde. Seit der ersten Tour, im Sommer 1986, die Tour führte auf das Wildhorn, wurden über 145 verschiedene Touren durchgeführt, darüber hinaus noch gegen 20 private Events. Georg Grolimund, genannt "Gago", hat jeden Anlass lückenlos dokumentiert, organisiert, fotografiert und meistens geführt. Dieser private Club ist mittlerweile auf 200 Mitglieder angewachsen. Jedes Jahr werden 8 Touren durchgeführt, das laufende Jahr endet seit 1991 mit einem Tourenausklang, dem Schlussfest. Pro Jahr sind auf diesen Touren bis zu 120 Leute mit dabei. Zum 20 - jährigen Jubiläum möchte Grolimund sein Buch veröffentlichen mit dem Titel: "Unsere Jahre in den Bergen - Die Geschichte der Alpengroupies 1986 - 2006". Dieses Buch ist chronologisch aufgebaut, es beinhaltet die schönsten 100 Tourenberichte und 80 Fotos in Farbe aus den Alpen und dem Schwarzbubenland. Daran schreibt er jetzt mit viel Herzblut seit 7 Jahren.

Seit 5 Jahren unterhält Grolimund auch eine Homepage mit vielen Informationen über die "Alpengroupies" und einer sehr grossen Fotogallerie.

"Auf unserer Homepage www.alpengroupies.ch erfahren Sie noch viel mehr über uns und unsere Aktivitäten. Sie ist ein Spiegelbild unseres Clubs, versehen mit allen Touren auf einen Blick, vielen Links, das O. K. Alpengroupies, diversen Themenbezogenen Sites, Jahresprogrammen, Vorschau, Tourenberichten, einem Gästebuch, Mitgliederlisten, online - Tourenanmeldungen über das ganze Jahr hindurch sowie einer riesigen Auswahl an Fotogallerien, von der Hohen Winde zum Matterhorn und über den Mont Blanc bis zum Himalaya.

Gründer Georg Grolimund, Erschwil

Am liebsten organisiert Grolimund verschiedene Wanderungen, Gletschertouren und Hochtouren auf leichte Drei - und Viertausender. Auch das Kulinarische und die Kultur kommen hier nicht zu kurz. Seine bald fünfjährige Tochter Bianca ist schon auf diversen Touren anzutreffen, vor allem das Kinderklettern zieht in den letzten Jahren immer mehr die Kleinen an. Mit seiner Frau Iris hatte er 1992 den Everest - Treck in Nepal erleben dürfen und den Kala Pattar 5545 m.ü.M., einen Wanderberg, bestiegen. Seine zukünftigen Ziele sind Besteigungen vom Schreckhorn, Finsteraarhorn, Piz Bernina, Piz Palü, Dom und den Kilimandscharo in Tansania, höchster Berg Afrikas.

Doch zuerst einmal wird im November 2006 mit vielen Freunden am Jubiläums - Tourenausklang "20 Jahre Alpengroupies" zünftig die zweite Dekade gefeiert!

Vorstellung des Buches:

"Unsere Jahre in den Bergen - Die Geschichte der Alpengroupies 1986 - 2006" Die Jubiläumsausgabe.

Ein Buch über unsere Leidenschaft, das Wandern und Bergsteigen! Das Abenteuer! Die Natur! Kameradschaft! Felsen, Berge, Luft und Wasser!
Erinnerungen der schönsten 100 Touren!

Die Themen: Bergsteigen, Hochtouren, Trekking, River - Rafting, Canyoning, Fallschirmspringen ( Tandem Sky Diving ), Skitouren, Höhlentouren, Gletschertouren, Klettersteige, Biken, Geologische Wanderungen, Tandem Gleitschirmfliegen, Sport - und Kinderklettern, Schneeschuhwandern, Bungee - Jumping, Weintouren, diverse Abenteuerevents.

Umschlag farbig, Hardcover, ca. 450 Seiten, gebunden, mit etwa 80 Fotos, Vorwort, mit den schönsten 100 Tourenberichten aus den Alpen und dem Schwarzbubenland, private Touren, Mitgliederlisten, alle Touren auf einen Blick, Gästebuch - Auszüge, wird nummeriert und signiert an der Buch - Vernissage in Erschwil.

Es werden schlussendlich 500 Bücher gedruckt und zu einem Stückpreis von 50 Franken verkauft. "Die Kosten belaufen sich somit auf fast Fr.30`000.- und deshalb suche ich weiterhin mögliche Sponsoren und Gönner, die mein Buchprojekt finanziell unterstützen möchten", so Grolimund.

Erscheinungsdatum: Im Mai 2007, nachdem auf Ende 2006 die ersten 20 Jahre Alpengroupies abgeschlossen sind!

Buchbestellungen werden gerne angenommen über die Homepage www.alpengroupies.ch



Erschienen am 23. November 2006 im "Wochenblatt:

 

Erschienen am 30. November 2006 im "Wochenblatt:

 

 

20 Jahre Alpengroupies sind erlebt! Dank an alle, die mitgemacht haben!

 

WEITERE ZEITUNGSBERICHTE 2007:

 


Zeitungsberichte 2007, Buch - Vernissage


Erschienen in der Baz vom 12. Mai 2007


Höhenluft auf 552 Seiten

ESTHER UGOLINI

Heute Samstag erscheint das zusammengefasste Tourenbuch des Schwarzbuben-Privatclubs "Alpengroupies". Darin werden Highlights von 150 Klettertouren und Wanderungen beschrieben.

Sein erster Berg war das Wildhorn, 1976, und nachdem der damals 13-jährige Georg Grolimund erst einmal Höhenluft geschnuppert hatte, war es um ihn geschehen: Das Bergfieber packte ihn und hat ihn bis heute nicht mehr losgelassen. Zehn Jahre nach der ersten Tour bezwang der begeisterte Bergsteiger 1986 das Wildhorn erneut - diesmal als Tourenleiter von sechs Freunden. Der Bergsteiger-Privatclub "Alpengroupies" war geboren - und seitdem füllt Grolimund gewissenhaft Buch um Buch mit Texten und Bildern von unzähligen Touren und Abenteuern. Mittlerweile gibt es insgesamt 250 Alpengroupies und der Club kann sein 20-Jahr-Jubiläum mit der Publikation eines komprimierten Tourenbuchs feiern: "Unsere Jahre in den Bergen" heisst das offizielle "Alpengroupie"-Buch, das heute erscheint.

HÜTTENROMANTIK. Auf nicht weniger als 552 Seiten mit 270 Bildern hat der von Freunden und Bekannten "Gago" genannte Alpengroupie-Präsident Erinnerungen an insgesamt 150 Touren festgehalten. Als "Lebenswerk" bezeichnet der mittlerweile 44-jährige Erschwiler sein Buch und tatsächlich wird einem beim Lesen der minutiös beschriebenen Berg-, Höhlen- und Gletschertouren, Käse- oder Wein-Wanderungen und der adrenalingetränkten Rafting- oder Fallschirmabenteuer rasch klar, welche Leidenschaft den Schwarzbuben-Bergler antreibt: die Freude an der Herausforderung und sportlicher Ehrgeiz, aber auch ein ausgeprägter Sinn für das gesellige Zusammensein in lauschiger Hüttenromantik.

Mit derselben Ausdauer, mit der er das Breithorn oder den Hörnligrat beim Matterhorn bezwungen hat, widmete sich Grolimund der Produktion seines Buches. Als der Plan im Jahr 1998 erst einmal gefasst war - nämlich bis zum 20-Jahr - Jubiläum der Alpengroupies insgesamt 150 Bücher mit 300 Seiten und 30 Fotos drucken zu lassen -, gab es für "Gago" kein Halten mehr. Heute Samstag gelangt das Buch in den Verkauf. Dass der geplante Umfang nahezu verdoppelt wurde und die Auflage mit 600 druckfrischen Exemplaren gar ums Vierfache vergrössert ist, spricht Bände über den publizistischen Ehrgeiz des Autors, der seinem sportlichen Antrieb in nichts nachsteht. Das "Alpengroupie"-Buch bietet nicht nur reichlich Lesestoff für Clubinsider, sondern wartet auch mit spannenden Abenteuern für Freunde des Alpinsports auf. Etwa jene während der "Tourenwoche Wallis Extrem" (1992), als ein Blitz den fünf wagemutigen Berggroupies auf 4554 Meter Höhe die Zigarette aus den Fingern schlägt und einer der Kletterer - nach einem Beinahe-Sturz in eine Gletscherspalte - auch noch höhenkrank wird.

"Unsere Jahre in den Bergen - Die Geschichte der Alpengroupies von 1986-2006" kostet 50 Franken und ist zu bestellen unter

www.alpengroupies.ch.


© 2007 National Zeitung und Basler Nachrichten AG




Erschienen
in der BZ vom 14. Mai 2007


Ein Spinner mit Pickel und Seil

Erschwil / Der Bergsteiger Georg Grolimund veröffentlicht in Buchform seine Tagebücher

In der bz vom Montag, 14. Mai, Dorneck-Thierstein

"Alpengroupies" klettern zwischen Buchdeckeln

Georg Grolimund, Erschwiler "Spinner mit Pickel und Seil", bestieg zahlreiche Gipfel. Nun hat er seine Erlebnisse in Tagebuchform veröffentlicht. Seite 15

Der Erschwiler Bergsteiger Georg Grolimund hat auf 552 Seiten seine 150 Touren mit den "Alpengroupies" festgehalten. "Unsere Jahre in den Bergen" ist Grolimunds Lebenswerk und eine Vereinsbibel, jedoch kein Tourenbuch.

HANS-MARTIN JERMANN

Ein kleines Dorffest ist es geworden, die Vernissage von Georg Grolimunds Bergsteigerbuch. Beim Eingang zur Erschwiler Mehrzweckhalle Brühl spielt die Büsseracher Musikgesellschaft Harmonie, später gibt der Jodlerclub Erschwil-Beinwil ein Stelldichein, eine Kleinbrauerei schenkt "Schwarzbubenbier" aus. Über 150 Gäste sind gekommen, alte Freunde von "Gago", wie sie ihn nennen, Interessierte aus dem Dorf sowie Persönlichkeiten aus der regionalen Wirtschaft und Politik. "Er konnte schon immer andere für seine Ideen begeistern", sagt Ändel, der "Gago" vor 20 Jahren bei seinen ersten Klettertouren begleitet und mit ihm die Lehre bei den SBB absolviert hatte.
Er ist mit Frau und Kindern extra für die Vernissage aus dem Berner Oberland angereist. Sein inneres Feuer mit anderen zu teilen - das war 1986 bei der Gründung der "Alpengroupies" wohl Grolimunds Hauptmotiv.

"Es müssen nicht immer 4000er sein. Auch eine Wanderung im Schwarzbubenland ist etwas Tolles"
GEORG GROLIMUND, BERGSTEIGER

Daran hat sich 20 Jahre später bei Herausgabe des Jubiläumswerks nichts geändert: "Gago" ist ein Reisser, der Gesellschaft und Publikum mag und braucht. Grolimunds 552 Seiten dicker "Schinken" ist persönliches Tagebuch und Vereinsbibel zugleich - eines Vereins notabene, den es trotz 150 Jüngern eigentlich gar nicht gibt. Die "Alpengroupies" haben weder Vorstand noch Statuten: "Die Alpengroupies - das ist Gago", heisst es im Buch an mehreren Stellen. Grolimund selber nennt die "Groupies" einen "Privatclub". "Unsere Jahre in den Bergen" ist Grolimunds Lebenswerk, er hat selber ein kleines Vermögen in die Realisierung gesteckt. Für Aussenstehende - jene also, die den Mex, die Andrea und die Marianne nicht kennen - sind die Tagebucheinträge nur mässig spannend. Obwohl fast jeder Alpengipfel verzeichnet ist, eignet sich das umfassende Werk auch nicht als Tourenbuch: Angaben zu Tourenlänge, Höhenprofilen oder Schwierigkeitsgrade lassen sich nur schwer herausfiltern, zudem sind die Touren nicht geografisch, sondern chronologisch angeordnet. Ein Inhaltsverzeichnis fehlt. Die Stärke des Buches liegt in seiner Vielfältigkeit: Grolimund hat sowohl anspruchsvolle Klettertouren als auch Spaziergänge in der Nordwestschweiz, Wein-Wanderungen in der Waadt oder Höhlenbesichtigungen aufgenommen: "Es müssen nicht immer 4000er sein. Auch eine Wanderung im Schwarzbubenland ist etwas Tolles", sagt der 43-jährige Familienvater, der früher als "Spinner mit Pickel und Seil" bekannt war. Er wolle mit dem Buch die Freude "an der Natur an sich" vermitteln. Das gelingt ihm ausgezeichnet. Seine wildeste Tour? "Die Alleinbesteigung des Matterhorns - etwas, das man wirklich nicht nachmachen sollte."

SEINE TRAUMTOUR Georg Grolimund (noch mit Schnauz) 1998 auf dem Eiger, links hinten der Mönch, rechts die Jungfrau. ZVG

Die eindrücklichste Begegnung? "Im August 2002 mit der Zermatter Bergsteigerlegende Ulrich Inderbinen" Grolimunds Enthusiasmus und Detailversessenheit wirken ansteckend: "Er kann dir auswendig erzählen, welchen Gipfelwein wir bei welcher Tour getrunken haben", sagt Jugendfreund Ändel. Grolimund wiegelt ab: Das sei nur so, weil er sich - nachdem er 1998 beschlossen habe, das Buch zu schreiben - ständig mit den Touren befasse. "Gago" Grolimund ist ein eifriger Sammler: Auf dem Tisch, wo er die Wälzer signiert, liegen alle neun Tourenbücher seit den Anfängen der "Alpengroupies". Zuhause hat er in 121 Fotoalben mehr als 20 000 Bilder eingeklebt. Er hat sein eigenes Leben, die vielen schönen Stunden mit Familie und "Groupies" in den Bergen, in einer Fülle dokumentiert, wie dies kaum jemand tut. Schon das ist faszinierend.

 

Erschienen im Wochenblatt am 16. Mai 2007


Thierstein,
Wochenblatt 20, Freitag, 16. Mai 2007

Erinnerungen an 150 Touren

Seit über 20 Jahren organisiert der Erschwiler Georg Grolimund Touren und Events in der Natur. In seinem Buch, welches er am letzten Samstag vorstellte, hat er die Geschichten und Abenteuer der Alpengroupies festgehalten.

Gaby Walther

Während die einen gemütlich vor dem Fernseher sitzen und hauptsächlich konsumieren, gibt es andere, die sich unermüdlich, ohne finanziellen Anreiz, für eine Idee einsetzen. Ein solcher Idealist ist Georg Grolimund. Vor über 20 Jahren gründete der 44-Jährige den Privatclub "Alpengroupies", welcher heute 250 Mitglieder zählt. 150 Touren hat der Lokführer zusammen mit seiner Frau Iris durchgeführt. Bergsteigen, Wandern, Skitouren, Trekking, River-Rafting, Kinderklettern - Aktivitäten für jeden Geschmack und für Jung und Alt stehen auf dem Programm, dabei nehmen Geselligkeit und Kameradschaft einen wichtigen Stellenwert ein.

Doch der Vater einer fünfjährigen Tochter hatte noch einen anderen Traum, der nun in Erfüllung ging: Am letzten Samstag stellte "Gago", wie er von seinen Freunden genannt wird, vor der Mehrzweckhalle in Erschwil sein Buch über die Geschichte der Alpengroupies vor. "Es ist mein Lebenswerk", sagte der sympathische Erschwiler an der Buchvernissage. Während neun Jahren hat er in seiner Freizeit, nebst dem Vorbereiten weiterer Touren, die Texte aus seinen elf handgeschriebenen Tourenbüchern in den Computer getippt und Fotos aus seiner riesigen Sammlung ausgewählt. Entstanden ist ein 552 Seiten dickes, mit 300 Fotos bebildertes Buch, welches in chronologischer Abfolge von den Touren und Erlebnissen der Alpengroupies berichtet. Darin wird von der Schönheit der Berge und der Natur, von der Kameradschaft, von den vielen tollen Erlebnissen und Höhepunkten, aber auch schrecklichen Ereignissen, wie zum Beispiel das Miterleben des Unfalles, als ein Amerikaner beim Bungeespringen verunglückte, erzählt.

Viele Freunde und Verwandte waren an die Buchvernissage gekommen, um mit Gago zu feiern und ihr Buch von ihm signieren zu lassen. Von den 600 Exemplaren konnte Gago bereits, dank Vorbestellungen, 270 Exemplare verkaufen. Der Anlass wurde umrahmt vom Jodlerclub Erschwil-Beinwil und der Musikgesellschaft Harmonie Büsserach.

Buchbestellung und Infos: www.alpengroupies.ch

Bildlegende: Lebenswerk erfüllt: Georg Grolimund signierte an der Buchvernissage in Erschwil sein Buch über die Alpengroupies

Foto: Gaby Walther





WEITERE ZEITUNGSBERICHTE 2008:

 

Erschienen im Wochenblatt für das Schwarzbubenland und das Laufental / Anzeiger vom 7. August 2008:

 

Eingesandt


Wo Zwerge sich erheben

Die Zwergenhöhle auf dem Grindler Stierenberg: Der Stalaktit in Zwergenform ist sehr speziell von der Natur gezeichnet. Seit Jahren führt der Fotograf Georg Grolimund Kinder in diese Höhle. Foto: ZVG


 

Erschienen im Wochenblatt für das Schwarzbubenland und das
Laufental / Anzeiger vom 28. August 2008:


Foto der Woche

Regenbogen über Erschwil: Das Bild entstand am 4. Juli 2007 nach einem starken Gewitter abends um 20.04 Uhr. Foto: GEORG GROLIMUND

 


Erschienen im Wochenblatt für das Schwarzbubenland und das
Laufental / Anzeiger vom 9. Oktober 2008:


Eingesandt


Nordlicht über Erschwil

Nicht ganz taufrisch - trotzdem eine Sensation:

Das Foto, welches uns der Fotograf zugesandt hat, wurde am 21. November 2003 geschossen. Es zeigt ein bei uns höchst seltenes Nordlicht am Nachthimmel.

"Aufgenommen in meinem Garten an der Schmelzistrasse in Richtung
Nordost ( Basel )", wie der Fotograf informiert.

FOTO: GEORG GROLIMUND


 

Erschienen im Wochenblatt am 27. November 2008


DIES UND DAS

Bergretter Bruno Jelk erzählt

WOS. Am 22. November 2008 fand der 18. Tourenausklang der Alpengroupies im Rest. Rössli in Erschwil statt. Nebst dem umfangreichen Programm, einem Rückblick, 2 Diashows über das vergangene Jahr, dem Film über den Fallschirmabsprung 2008, einem Wettbewerb, den Zinnbecherehrungen und einem Spaghetti - Festival durfte der Organisator Georg Grolimund aus Erschwil wieder einmal einen prominenten Gaststar im Rössli begrüssen.

Der berühmte Bergführer, Buchautor und Chef der Air Zermatt, Bruno Jelk, bekannt aus der TV - Serie "Die Bergretter" hielt vor 50 Gästen während 45 Minuten einen spannenden Vortrag mit dem Titel: "Bergrettung - Einst und Jetzt!" Danach konnte man sein Buch "Alarm am Matterhorn" signieren lassen. Der Erschwiler Iwan Borer hat das Kunststück fertig gebracht, seinen Freund Bruno Jelk nach Erschwil zu bringen. Die beiden kehrten kürzlich von einer Trekkingtour im Himalaya aus Sikkim zurück.

Der mit 50 Personen gut besuchte Abend endete mit einer Bildershow über die Besteigung des Mont Blanc 4810 m. und der Blüemlisalp 2008 durch die Alpengroupies Christoph Wehrli und Raphael Haberthür.

Georg Grolimund gab im Mai 2007 an seiner Vernissage selbst ein Buch heraus über die Geschichte seiner Gruppe während der letzten 20 Jahre. Dieses kann man über die Homepage bestellen, es sind von damals 600 gedruckten Büchern nur noch wenige Exemplare erhältlich.

Grolimund meint dazu: Unsere Leidenschaft ist das Wandern und Bergsteigen! Das Abenteuer! Die Natur! Kameradschaft! Felsen, Berge, Luft und Wasser! Alle Elemente werden gelebt! Alles mit Freunden! Alles mit Erfolg!

Mehr Infos über den Club Alpengroupies mit seinen Aktivitäten in der Natur findet man unter www.alpengroupies.ch

 

Leider wurde zu diesem Text das untenstehende Foto mit Bruno Jelk aus Platzgründen nicht mehr abgedruckt!

27. November 2008



Erschienen im Wochenblatt Anfangs Dezember 2008

Das neue Buch von Simon Lutz:

"Leben am Fringeliberg"

Der Autor Simon Lutz aus Grindel veröffentlicht sein zweites Buch "Leben am Fringeliberg" am 29. November 2008 in der Turnhalle in Bärschwil.

Der Fringeliberg in Wort und Bild: Das Werk umfasst 448 Seiten. Es zeigt das Gebiet rund um die Fringelikette in ihren saisonalen Stimmungen, beleuchtet Wanderwege vom Welschgätterli bis nach Delsberg und stellt auch die rund 30 Bauernhöfe rund um den Fringeliberg vor. Simon Lutz arbeitete 6 Jahre an diesem sehr umfassenden und gelungenen Buch, es ist auch eine Chronik der Familie Fringeli.

Auf Seite 179 fällt ein Bild auf vom Grindler Stierenberg: Der Schnappschuss schoss Simon Lutz am 27. August 2007, als meine Schwiegermutter Elsi Schmidlin einmal mehr Hüttenwartin in der Clubhütte des Wanderclubs Bergli auf dem Stierenberg ist.

Darauf zu sehen sind meine Mutter Heidy Grolimund, Raphael Haberthür, Martin Grolimund und ich an der Hütten - Handorgel in Action. Ein Bild voller Sonne, Sommer, Musik und kaltem Bier.

 

WEITERE ZEITUNGSBERICHTE 2009:

 

Erschienen im Wochenblatt am Donnerstag, 15. Januar 2009


Seite 17: SPORT

Christoph

Raphi

Unglaublich, aber wahr: "Wir haben heute etwas Unglaubliches gemacht: Der grösste Wasserfall im Schwarzbubenland, St. Friedli, zwischen Nunningen und Beinwil gelegen, ist total vereist. Wir waren im Winter zum ersten Mal da. Nun ist die Zeit und die Kälte reif dafür.

Zwar ist der grosse Zapfen noch nicht verbunden von oben nach unten, aber gegenüber lockten uns herrliche Eiswände und ein durchgehender Eisfall, wo wir abseilten. Gleich nebenan konnten wir Eisklettern in höchster Vollendung." Die Bilder stammen von Samstagmorgen, den 10. Januar 2009 bei minus 10 Grad.

FOTO / TEXT: GEORG GROLIMUND


Unglaublich ist eigentlich auch, dass der Redaktor Martin Staub beide Bilder, die ich ihm zusandte, im Wochenblatt brachte. Sie sind riesig dargestellt und erfreuen wohl einige Leser. Besonders, da sich dieses Eis - Abenteuer hier in unserer Heimat abspielt.

 

Erschienen im Wochenblatt für das Schwarzbubenland und das Laufental / Anzeiger vom 5. März 2009:

 

Eingesandt


Fasnachtsfeuer in Erschwil


Heisses Bild: Auf unserem Erschwiler Fasnachtshübel herrscht immer eine besondere Stimmung, auch die Lage hoch über dem Dorf ist sehr speziell. Dieses Jahr war uns auch das Wetter hold und die Guggenmusik Hirzefäger aus Breitenbach mit dabei.

FOTO: GEORG GROLIMUND

 


Erschienen im Wochenblatt für das Schwarzbubenland und das Laufental / Anzeiger vom 26. März 2009:


DORFPLATZ


EINGESANDT

Ein Erschbler schaut über den Berg

Seltenes Ereignis: Die Sonnwendfeier in Oensingen findet nur alle drei Jahre statt, das Feuerwerk dauert über eine Stunde, es gilt als grösstes der Schweiz und es waren mehr als 30 000 Menschen anwesend, um es zu bestaunen. Ein fantastisches Erlebnis für Aug und auch Ohr ennet dem Passwang. FOTO: GEORG GROLIMUND, ERSCHWIL

 

Erschienen im Wochenblatt für das Schwarzbubenland und das Laufental / Anzeiger vom 2. Juli 2009:


DORFPLATZ


EINGESANDT

Himmlisches Fest der Farben



Sommerbeginn:
Diesmal mit himmlischem Farbenschmuck über Erschwil. Das Foto entstand am 21. Juni, um 20.50 Uhr. Offenbar war dieses Prachtexemplar von Regenbogen auch über Kleinlützel und Laufen zu beobachten. Leider mussten wir uns für eines der drei Bilder entscheiden. Die andern beiden Fotografen seien auf das nächste fotogene Ereignis vertröstet. FOTO: GEORG GROLIMUND

 

 

Erschienen im Blick vom 10. August 2009:

 

AKTUELL: sommerleute@blick.ch

 



Erschienen im Wochenblatt für das Schwarzbubenland und das Laufental / Anzeiger und auf http://www.regioonline.ch/ vom 3. Dezember 2009:

 

DORFPLATZ


EINGESANDT

Weihnachtsstern über Erschwil?

Himmelsschauspiel: So präsentierte sich der Komet "Hale - Bopp" am 1. April 1997 über Erschwil. Das Foto ist eine Langzeitbelichtung und zeigt den riesigen Himmelskörper. Die geringste Distanz zur Erde betrug Ende März 1997 197 Millionen Kilometer. Der Schweif des Kometen war damals gegen 50 Millionen Kilometer lang.

Wie viele Menschen erinnern sich wohl noch an dieses Himmelsschauspiel? Über einen Monat lang war in der Osterzeit 1997 der Komet Hale – Bopp in der Schweiz sichtbar. In den letzten Jahrhunderten war kein Himmelskörper so gross am Firmament zu bestaunen. FOTO: GEORG GROLIMUND



Erschienen in der Basellandschaftlichen Zeitung BZ online und auf http://www.regioonline.ch/ am 8. Januar 2010:

bz Leserfoto Januar 2010. Quelle: Basellandschaftliche Zeitung

Guten Tag

In der Silvesternacht war eine partielle Mondfinsternis zu sehen. Trotz viel Regen den Tag hindurch klappte die Beobachtung des Mondes über dem Schwarzbubenland gut. Die Silvester-Mondfinsternis 2009 begann um 18.15 Uhr, wenn der Mond in den Schatten der Erde gelangt. Am unteren Ende der Mondscheibe war dies an einem dunklen Schleier zu erkennen.

Um genau 20.23 Uhr hat die Mondfinsternis dann ihr Maximum erreicht. Bis 22.30 Uhr hat der Mond den Erdschatten dann wieder verlassen. Die Bilder habe ich mit der Canon G 10 geschossen, 1 / 500 und 1 / 650 Sek. Obwohl es ja keine totale Mondfinsternis war, ist es doch als Naturspektakel anzuschauen und auch sehr speziell, dass an einem Silvester Vollmond ist und auch noch eine Mondfinsternis stattfindet.

Freundliche Grüsse Georg Grolimund, Erschwil
Aufgenommen am 31. Dezember 2009



Erschienen im Wochenblatt für das Schwarzbubenland und das Laufental / Anzeiger vom 18. Februar 2010:


DIES UND DAS


EINGESANDT

Auf dem höchsten Punkt Afrikas

Gipfelstürmer: Vier Schwarzbuben auf dem Kilimanjaro. Foto. ZVG

Am 24. Januar 2010 machten sich vier Schwarzbuben auf, in Tansania den höchsten Punkt Afrikas, den Kilimanjaro zu besteigen. Zum Team gehörten Georg Grolimund, Christoph Wehrli, Raphael Haberthür, Iwan Borer und Elisabeth Haberthür ( ohne Bergbesteigung ). Nach 5 Tagen Aufstieg über die Rongai - Route erreichten wir die Kibo - Hut auf 4700 Meter. Dies war unser Basecamp für den bevorstehenden Gipfelsturm. Um Mitternacht am 29. Januar zogen wir mit unseren Führern los. Im Lichte unserer Stirnlampen und mit der Unterstützung des Vollmondes wanderten wir sehr langsam die 1200 Höhenmeter den Berg hinauf. Vorbei an der Hans Meyer Cave, benannt nach dem deutschen Erstbesteiger, ging es in unzähligen Serpetinen hoch zum Gilman`s Point, den wir nach 5 Stunden erreichten. An diesem Punkt gilt der Kilimanjaro als bestiegen, doch um den Berg endgültig zu bezwingen, gingen wir noch 1 ½ Stunden rund 200 Höhenmeter am Kraterrand weiter, bis wir pünktlich zum Sonnenaufgang das Dach Afrikas, den Uhuru Peak ( Freiheit ) mit 5895 Meter über Meer erreichten. So standen vier Schwarzbuben müde und glücklich auf dem Kilimanjaro. Nach einem Abstieg von 2 Tagen genossen wir während 6 Tagen noch eine tolle Safari in verschiedenen Nationalparks von Tansania.

Georg Grolimund, Erschwil

 

In den Clubnachrichten Nr.127 - 2 - 2010 der SAC Sektion Hohe Winde erscheint am 19. März 2010 mein Kurzbericht mit dem Gipfelfoto vom Kilimanjaro, analog wie im Wochenblatt vom 18. Februar 2010 und auf www.regioonline.ch

 

 

Erschienen auf www.regioonline.ch im Juli 2010:

Text und 2 Bilder von Rolf Kirchhofer!

 

Regio-Brauereitag 2010

 

4 Postautos voller BierliebhaberInnen genossen den interessanten Regio-Brauereitag, der sie in Etappen zu 4 Brauereien in der Region führte. Dabei konnten die Teilnehmer nebst 18 verschiedenen Biersorten auch willkommene Mahlzeiten zu sich nehmen.

Unsere Tour führte uns von Nuglar ( Schwarzbuebe Bier ) über Himmelried ( Chastelbach-Bier) via Grellingen ( Steinegger-Bräu) nach Laufen ( Sauhofbräu ).

 

5 Alpengroupies ( Kilimanjaro - Team ) waren auch auf der heissen Bierfahrt 2010 mit dabei!

Im Brunnen beim Bierhüsli Himmelried!

Foto: Silvia und Gilbert Oberson.